Synve’s Blog

Tonbeispiele/ Sound Samples und CDs

Skandinavische Volksmusik remixed: Trollsk 2009
http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Trollsk/

Bach: Pfingstkantate und Johannespassion, 2009:

 http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Bach/

 Brahms: Deutsche Volkslieder mit Gitarre, Synve und Kerstin 2009: http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Brahms/

Haydn: Die Schöpfung, Synve und Katharina 2009:

http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Haydn/

Hochzeits-Klassiker (Ave Marias, etc.) 2009:
http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Hochzeit/

Königin der Nacht (Der Hölle Rache) 2006:
http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Mozart/

Arien 2006 und 2009

http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Donizetti/

http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Bellini/

http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Verdi/

Schlager von Leopold Pelzl, Synve und Katharina 2009:

http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Pelzl/

Albträume: Synves Songs 1997
http://www.dieklangschmiede.at/Synve/Synve/

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CDs verschicke gerne an Interessierte.

Es gibt die CD: “Scandinavian Christmas” mit skandinavischen Weihnachtsliedern in kleiner Besetzung mit mir und der finnischen Mezzosopranistin Johanna Fernholm, erschienen im Naxos-Verlag

Meine Demo-CDs, sowie Trollsk-Demos können auch gerne verschickt werden.

Und seit Frühling 2010 gibt es eine CD mit geistlichen Werken mit mir (Sopran) und meiner Pianistin Katharina Chen-Foung auf. 

Wer eine CD möchte, emailt bitte an: synve.lundgren(at)gmail.com

(zur Spamvermeidung (at) durch @ ersetzen!!)

Letzes Jahr hat der taiwanesische “Glorious Pantheon”-Tempel bei meiner Pianistin und mir eine CD mit geistlichen europäischen Liedern und Arien in Auftrag gegeben und sogar ein ganz neues Stück für meine Stimme schreiben lassen.

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Oben: Maria und Jesus im Kreise von 2000 anderen Göttern der ganzen Welt!!!! In diesem Tempel kann zu jeder gewünschten Gottheit gebetet werden

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Das Programm:

     1 Joseph Haydn  (1732- 1809) aus „ Die Schöpfung“ Arie „Auf starkem Fittige“

Ave Maria

     2 Giulio Caccini  (1546-1618)

     3 Franz Schubert  (1797-1828) in Deutsch

     4  Charles Gounod /J.S.Bach   (1818-1893)

     5 Pietro Mascagni (1863-1945)

     6  Luigi Luzzi (1828-1876)   Op.80

     7 Anton Bruckner (1824-1896)

      8  Robert Stolz (1880-1975) op.621

     9  Hugo Wolf (1860-1903)  Auf ein altes Bild

     10 Max Reger (1873-1916)   Op.76.Nr.52 Maria Wiegenlied

      11 W.A.Mozart (1756-1791)Et incarnatus est” aus der “C-moll-Messe”

      12  Cesar Frank (1822- 1890)  ”Panis angelicus”    aus der „Feierlichen Messe“

      13 Gabriel Faure (1845-1924 )  „Pie Jesu“

      14 Alessadro Stradella (1645-1682)  „Pieta,Signore!“ (Se i miei sospiri)

      15   J.S.Bach (1685- 1750) aus „ Johannes Passion“ No.63 Arie „Zerfliesse, mein Herze,..“

      16  Anton Webern (1883-1945)  Op.23 Nr.1 aus „Viae  Inviae“ von Hildegard  Jone

      17  Leonard Berstein (1918-1990)   “ A Simple Song “ aus Mass 

      18   Anton Dvorak (1841-1904)  aus „Op. 99 Biblische Lieder“ – „Herr, o mein Gott, laß uns ein                                      

                      neues Lied mich Dir singen“

     19  G.F.Händel(1685-1759) aus „Samson“- „Let the bright Seraphim…”

     20   Hsiao-Wen Tseng  (1975- ) “Je sais que mon rédempteur est vivant”

Perlen des Glaubens:

Stellen Sie sich eine Kette vor, auf der die schönsten Perlen unterschiedlichster Herkunft aufgefädelt sind. Solche Ketten gibt es nicht nur in allen Kulturen, und schon kleine Kinder überall auf der Welt fädeln intuitiv ihre Schmuckstücke auf Schnüre, sondern sie sind auch ein Sinnbild für unser individuelles Leben. Wir bestimmen selber, welche der Perlen, die wir auf unserem Weg entdecken, wir auf unsere Perlenschnur fädeln. In diesen Zeiten des Internets öffnen sich die Tore zu allen Kulturen der Welt, sodass wir leichten und freien Zugang zu den Perlen der Kulturen anderer Völker haben! Mit Enthusiasmus stürzen sich die Europäer in die Entdeckung des Feng-Shui oder der Erlebniswelten des Buddhismus. Restaurants fremder Länder sind hoch im Kurs, amerikanische Filme und Serien sind ohnehin längst über die ganze Welt geschwappt, der große indische Film hat gerade seine Eroberungsreise um die Welt angetreten, Bücher aus fernen Sprachen, aus Ländern, von denen wir vor 10 Jahren noch kaum etwas wussten, werden in die unsere übersetzt. Kulturelle Perlen ohne Ende.

In früheren Zeiten mussten unsere berühmten Komponisten, die die Klangwelten und Geschichtenhorts fremder Länder in ihren Erlebniskosmos integrieren wollten, aufwendigste Reisen unternehmen und lange Jahre im Ausland verbringen, so wie der junge Mozart, der von seinem ehrgeizigen Vater in zugigen Kutschen quer durch Europa ruckeln musste, um den Stil der Italiener zu lernen und den Adelshäusern Musik zu bringen. Wenn er dann a la turca komponierte, tobte das Publikum wegen des exotischen „Feelings“. Haydn und Händel verbrachten viele Jahre im Kulturaustausch in England, Schubert und Beethoven stürzten sich auf die Vertonung schottischer und englischer Gedichte, um ihr Publikum mit britischen Nebelstimmungen und Clankriegen zu angenehm zu gruseln.

Unsere Sehnsucht nach der Fremde, um letztlich uns selber zu entdecken und besser kennenzulernen, um einerseits die gemeinsamen Schwingungen aller Menschen egal welcher Kultur zu spüren und uns gleichzeitig selber als Individuum zu besser markieren, ist uralt, und trieb wohl schon unsere ältesten Vorfahren an auf der Suche nach neuen Ländern, Lebensräumen und bei der Erfindung von immer neuen, immer großartigeren Erfindungen. Das Suche nach unseren persönlichen Lebensperlen definiert uns als Menschen. Entdecker und Schatzsucher sind wir geblieben, ob nun die Schätze, die wir stolz hegen, materiell oder geistig sind.

Heute können wir uns alles was wir wollen bequem auf Youtube herunterladen, ohne unseren gemütlichen Platz vor dem Laptop zu verlassen. Wir brauchen unser geistiges Imput nicht mehr vom Fernsehprogramm bestimmen zu lassen, denn wir können von der Soap-Opera bis zum Universitätsvortrag eines Professors am anderen Ende der Welt jede Information in unser Heim holen, und auf unserer Festplatte eine Sammlung der besten „Perlen“ unserer Internetrecherchen anlegen.

Sogar unseren Glauben können wir, wenn wir wollen, am Computer ausleben, denn jede moderne Kirche hat bereits eine Website, auf der man aktuelle Predigten und Gottesdienste verfolgen kann. Es gibt sogar einen „Virtuellen Rosenkranz“, den man sich auf den Computer herunterladen kann, und mithilfe dessen man in den kompliziertesten Spielarten des Rosenkranz-Betens nicht den Überblick verliert. (Suchmaschine: „Virtual Rosary“)

Auf eine Schnur gefädelte Perlen zur Orientierung in einer langen Serie von Gebeten zu verwenden, ist keine christliche Erfindung. Auf dieselbe Idee kamen unzählige andere Kulturen: So gibt es auch buddhistische, hinduistische Gebetsketten (Mala) und islamische namens Tasbih oder Masbaha, an denen meditative Gebetsserien abgezählt werden können. Auch vom christlichen Rosenkranz bestehen verschiedene Varianten, die teilweise ziemlich kompliziert sind.

Der klassische katholische Rosenkranz sieht so aus: Die Kette beginnt mit einem Kreuz und drei kleinen Perlen, die von zwei großen Perlen gerahmt sind. Dann folgt die Kette von fünfmal zehn kleinere Kugeln für die Ave Maria und eine davon abgesetzte große für das Vaterunser und Ehre sei dem Vater. Zehn Ave Maria, ein Vaterunser und ein Ehre sei dem Vater bilden ein Gesätz, fünf dieser Gesätze einen Rosenkranz. Das vollständige Rosenkranzgebet umfasst drei Rosenkränze, also 150 Ave Maria in Analogie zu den 150 Psalmen. Man kann sich vorstellen, daß man mit einem ganzen Rosenkranz ziemlich lang beschäftigt ist, und sich einer solchen Aufgabe meist nur dann widmet, wenn man Kraft und innere Ruhe finden will, die man verloren zu haben glaubt.

Durch das Beten eines vollständigen Rosenkranzes in der Kirche vor dem Allerheiligsten oder in Gemeinschaft kann man täglich, wenn man die Voraussetzungen (Beichte, Empfang der Heiligen Kommunion, Gebet für den Papst, keine Anhänglichkeit an auch lässliche Sünden) erfüllt, einen vollkommenen Ablass, also Vergebung der Sünden erlangen.

Vom medizinischen Standpunkt  ist das Rosenkranzgebet als repetitives Meditationstraining einzuordnen, das seine Wirkung durch die rhythmische Wiederholung einer Formel entfaltet, die sich nach und nach an der Atmung orientiert und bei regelmäßiger Übung sehr positiv auf den Parasympathicus wirkt. 

Das British Medical Journal berichtete tatsächlich von einer Studie der Universität Pavia, bei der herausgefunden wurde, dass sich das Rosenkranzgebet positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt.  Außerdem fördert des Rosenkranzgebet Konzentration und innere Ruhe.

In uns Menschen ist es offenbar angelegt, zu einer angenehmen Grundstimmung durch gebetsartige, sich wiederholende formularische Phrasen zu finden. Das Gefühl, das sich in uns einstellt, wenn wir diese wiederkehrenden Ritualmuster ausführen, sowie das immer wiederkehrende Abendgebet und der regelmäßige Besuch der Sonntagsmesse, kann ein Anker in unserem Leben sein und den Gläubigen ein unverzichtbares Rückgrat von Ruhe und Kraft geben.

Wir beten, wenn wir der Hilfe bedürfen und finden Stütze und Hilfe von der mächtigen Wesenheit, die wir beim Beten meinen, spüren zu können.

Die meisten Religionen verwenden außer der Möglichkeit, direkt zu Gott zu beten, auch diverseste Mittler zwischen Gott und den Menschen, die oftmals leichter anzusprechen sind als der mächtige Gott selber. So kommt es, dass es unzähligste vertonte Gebete zu Maria gibt, die in ihrer Milde und Güte noch Verständnis für den jämmerlichsten Sünder hat und sich bei Gott für ihn einsetzten wird. Wir beten wohl leichter zur sanften, verständnisvollen Maria, beziehungsweise zu einem der zahllosen Heiligen, statt den übermächtigen, manchmal strengen Gott selber bei der Arbeit zu stören.

Auch die Engel sind dazu da, uns armen Menschen zu helfen, und wir hoffen, dass sie uns beschützen, warnen, uns Botschaften von Gott vermitteln und verkünden und sich im Bedarfsfall auch bei Gott für uns einsetzen.

Es ist kulturhistorisch ausgesprochen interessant, wie das Christentum, der Islam und das Judentum dieselben Engel kennt und anbetet. Andere Religionen kennen dafür zahlreiche Kleingötter, zu denen man seine Alltagssünden und –sorgen tragen kann.

Alle Menschen dieser Erde scheinen das Bedürfnis zu haben, irgendeine allumfassende Wesenheit in ihrem Wirken zu spüren, und sei es „nur“ der Kosmos in seiner Unendlichkeit und das Rauschen des sich ausdehnenden Universums. Dieses intuitive Gefühl der Ehrfurcht und das Erleben der eigenen Demut gegenüber des Unnennbaren haben wir immer schon immer intuitiv zu musikalischen Stimmungen übersetzt, sei es durch Trommeln, Glocken, Gongs oder Klangschalen, Chants, Choräle oder durchkomponierte Orchester-Messen.

Durch das musikalische Erleben öffnet sich uns ein intuitiver Zugang zu den tiefen Empfindungen, die unser Leben mit innerer Bedeutung erfüllt.

Mit dieser Sammlung von Gebetsvertonungen, ebenfalls Perlen des Glaubens, hoffen wir, daß wir zum Finden von innerer Ruhe und der Fokusierung auf die Kraft des Glaubens beitragen ein wenig beitragen können .

Wir freuen uns besonders, zum aktiven Kulturaustrausch durch das französichsprachige „Je sais que mon redempteur est vivant“ durch die taiwanesische Komponistin Hsiao-Wen Tseng beitragen zu können und danken insbesondere Herrn Huang und dem Glorious Pantheon Tempel für den Kompositionsauftrag und die Unterstützung der Musiker für diese CD. 

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